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Bodybuilding

Im Bodybuilding, das als Sportart gilt, steht das Trainieren aller Muskelpartien des Körpers und damit eine überdimensionierte Statur im Fokus. Das Training erfolgt dabei entweder an spezialisierten Übungsgeräten oder mittels verschiedener Hanteln. Vor allem die Verbrennung jeglichen Körperfettes wird vom Athleten angestrebt: er soll nur noch aus Knochen und Muskeln bestehen, da noch vorhandenes Fett die gewollt sichtbaren Fasern der Muskeln überdecken würde. Es zeigt sich, dass vorwiegend Männer diesen Sport ausüben. Das Training, welches meist in dafür ausgerüsteten Fitnesscentern stattfindet, orientiert sich weniger an einem möglichst grossen Kraftzuwachs, sondern an der Gestaltung des oberflächigen Muskelgewebes. Deshalb passt der Bodybuilder sein Trainingsmuster diesem Ziel an und hebt weniger schwere Gewichte, als beispielsweise ein Leichtathlet, macht dafür aber mehr Wiederholungen. Der Muskel wird dadurch stärker im Wachstum gereizt, als dass eine Kraftzunahme stattfindet. Grundsätzlich werden die Übungen auf konzentrische Weise ausgeführt.

Ernährung

Neben dem entsprechenden, gezielten Training ist ebenfalls eine richtige Ernährungsform wichtig für einen grösst möglichen Muskelaufbau. Somit gehen Training und Ernährung Hand in Hand. Entsprechend wird auch der Rhythmus der Nahrungsaufnahme dem Trainieren angepasst und in eine Masse- beziehungsweise Definitionsphase eingeteilt. Die gesamte Energiezufuhr in Form von Nahrung erfolgt dabei gestaffelt über den Tag und umfasst zwischen vier bis sechs Einheiten. Wichtig zu beachten ist, dass der Körper nicht auf einmal unterversorgt ist, sondern stetig mit den notwendigen Nährstoffen versorgt wird. Dieser Zustand bezeichnet man als anabol. Wichtigster Bestandteil der Nahrung sollten Proteine und Eiweisse sein. Ihre Menge richtet sich vorwiegend nach dem Körpergewicht des jeweiligen Athleten. Kohlenhydrate und Fette hingegen müssen gemäss dem spezifischen Stoffwechsel des Sportlers eingenommen werden. Ebenso nehmen viele Bodybuilder vor dem Einschlafen noch eine Mahlzeit ein, um diesen anabolen Zustand ebenfalls über Nacht nicht zu verlassen.